Über uns/Wissenswertes Historie zur Rittergasse
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Hier die alte Karte von Basel mit den wichtigsten Toren:

Basler Stadtmauer

Die wichtigsten Tore hier im Detail:

Spalentor

Spalentor

Stadttor der Stadt Basel und früherer Bestandteil der Basler Stadtmauer

St. Albantor

St. Alban-Tor

Untersuchungen ergaben, dass das Geschoss über der Tordurchfahrt schon in den 1360er Jahren entstanden sein könnte.

St. Johannstor

St. Johanns-Tor

Nähere Untersuchungen am eigentlichen Tor ergaben, dass es zwischen 1367 und 1375 erbaut wurde

Aeschentor

Aeschentor

Basel Aeschentor-aquarelle-1850

Nichts mehr erkennbar

Bläsitor

Bläsitor

Basel Blaesitor-aquarelle-1840

Nichts mehr erkennbar

Rheintor

Rheintor

Basel Rheintor-aquarelle-1839

Nichts mehr erkennbar

Riehentor

Riehentor

Es wurde im Zuge des Basler Stadterweiterungsgesetz von 1859 wenige Jahre nach dessen Verabschiedung abgerissen

Nichts mehr erkennbar

Steinentor

Steinentor

Es wurde im Zuge des Basler Stadterweiterungsgesetz von 1859 im Jahre 1866 endgültig abgerissen.

Nichts mehr erkennbar

Wer dazu mehr lesen will, sei dieser Link empfohlen.

Was ist aber nun mit unserem „Tor" das mal St. Alban Schwibbogen hiess (siehe Karte oben)?

Der St.-Alban-Schwibbogen (auch Kunos Tor, siehe vis-a-vis Bezeichnung an der Fassade!, später auch Inneres St.-Alban-Tor genannt) ist ein ehemaliges kleines Stadttor der Stadt Basel und früherer Bestandteil der inneren Basler Stadtmauer. Er war der Vorläufer des St. Alban-Tors, welches bereits vor der Stadterweiterung weiter aussen als Wachturm bestand. Obwohl der St.-Alban-Schwibbogen seine ursprüngliche Funktion mit dem Bau der äusseren Stadtmauer und der Eingliederung des St. Alban-Tors in die neue Mauer als Stadttor verlor, blieb er dennoch lange Zeit erhalten und wurde erst 1878 abgerissen.

Somit war hier mal die Innere Stadtmauer. Die erste nachweisbare Stadtmauer liess Burkhard von Fenis, welcher 1072 von König Heinrich IV. zum Bischof von Basel erhoben wurde, um 1080 erbauen. Um 1230 wurde die Burkhardsche Mauer durch eine neue, die Innere Stadtmauer, ersetzt. Die neue Mauer folgte im Bereich der heutigen Universität weitgehend der Burkhardschen, mit dem Unterschied jedoch, dass diese neue Innere Mauer einige Meter vor der alten Mauer in den Stadtgraben hinein gebaut wurde. Den Raum zwischen der alten und der neuen Mauer füllte man auf und man erhielt so einen erhöht liegenden Weg, auf dem die Wache entlang der Mauer ihre Rundgänge machen konnte.

Hier auch, wie dieser Mauerabschnitt entstand.

Hier ein Bild von „Bankenplatz" her:

Vom Bankenplatz her
Von der Rittergasse her:
Von der Rittergasse her
Von vorne, also „Picasso-Platz“:
Picassoplatz
Und damit erkennt man das Bild wieder auf dem Kachelofen im Salon bleu an der Rittergasse 22a:

Kachelofen

dazu die Geschichte des St. Alban Schwibbogens.

Von den Besuchern werden wir oft angesprochen: Wie alt ist dieser Bau?

Gute Frage und die Antwort ist nicht ganz leicht, denn wir haben es mit verschiedenen Gebäuden (die heute verknüpft sind) und verschiedenen Baustufen zu tun.

Vermutlich gehen die Grundmauer auf ca. 1250 zurück und die anderen Bauten dürften nach den verschiedenen Wirren und Feuersbrünsten, Erdbeben etc. immer wieder neu auf und ausgebaut worden sein, bis zur heuteigen „Struktur“ so zwischen 1780 und 1825.

 


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